Logo KAON klein

Auf den Spuren der Khmer-Mönche von Angkor
Die Kunst- und Kulturreisen des Jahres 2010, veranstaltet von der Mittel-deutschen Jean-Gebser Akademie für bildende Künste, führen im Januar und Februar 2010 in den Osten Thailands.
Pasah Hin Phanom Rung 3
Die Bilder vom Prasat Tam Phanomrung lassen erahnen, was Sie in einer einwöchigen Reise erleben Relikte tausend Jahre alter Tempelbauten,
ehemalige Paläste, die im Osten Thailands liegen und zur Geschichte von Angkor gehören, sind zu entdecken.
Von Buri Ram aus, wo Sie in einem klassischen Thaihotel wohnen, fahren Sie
mit deutsch-sprechender Reiseleitung einen Tag nach Phimai, an den anderen Tagen zu weiteren von Historikern und Sachverständigen ausgewählten Zielen.
Ausführliche Information erhalten Sie auf Wunsch, wenn Sie uns schreiben und Ihr Interesse an der Reise bekunden. Nur soviel vorab, der letzte Reisepunkt vor der Rückkehr nach Bangkok ist Ayutheya. Ein Gegensatz dazu ist die neue Tempelanlage, die in der Region Roi Et entsteht. Sie kann in ihrer Pracht kaum überboten werden und wir sehen sie uns an.
Ein abendlicher Besuch im Nachtmarkt von Buri Ram mit seinen vielen Gerüchen, den exotischen Speisen, den Studenten und…
Es gibt noch Vieles mehr, das erwähnenswert wäre, z.B. zuschauen wie echte Goldseide verwoben wird, spüren wie das Gaumen-“Paradies” sich öffnet beim Genuss reifer Passions-Früchte frisch vom Baum. Unvergessliche Erlebnisse! 
Die Reisegruppen sind auf maximal 9 Personen begrenzt und finden im Winter 2009 / Frühjahr 2010 insgesamt vier Mal statt. Lesen Sie den ausführlichen Reiseplan und sprechen Sie mit uns über die Buchungsmöglichkeiten 03492572327 oder per Mail
box@ka-on.de

00-artgalastartseite
00-Logo 1000x10-1000.de
lex-art.schriftzug

Das zukunftsgerechte Künstler-Lexikon über bildende Künstler
und Künstlerinnen unserer Zeit
im deutschsprachigen Europa
informiert in Dokumentationen
und Werkabbildungen.
Die Benutzung von www.lex-art.eu
ist für die Leser kostenfrei, ohne Verpflichtung. 

DEZEMBER / JANUAR 2010

NEWS    REPORTS    BERICHTE

AUSSTELLUNGSTERMINE
im Dezember / Januar 2010 mit Update am 1.1.

KUNSTPREISE    WETTBEWERBE    KUNSTMESSEN

KUNSTLITERATUR
Print   /  e-Book   /   CD/DVD   /   Art-Movie

AUSSTELLUNGSBERICHTE

stelz7VOLKER STELZMANNs Werke sind bis 10. Januar zu sehen in der Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg (Bild rechts). In einem Jahrhundert voller Ismen und Avantgarden ist es schwierig eine gegenständlich-figurative Position zu vertreten und zu behaupten. Stelzmann gelingt dies in hohem Maße.

Obscur - Klaus Hegewisch zum 90. Geburtstag Mit der Ausstellung „Obscur“ ehrt die Hamburger Kunsthalle bis zum 10. Januar den Hamburger Sammler Klaus Hegewisch, der dem Haus seit vielen Jahren eng verbunden ist, hier zahlreiche Ausstellungen ermöglichte und in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert.

00-Bad FrankenhausenJEAN-PIERRE VELLY Erstmals in Deutschland wird im Panorama Museum von Bad Frankenhausen bis 7. Februar mit mehr als 160 Kupferstichen und Radierungen, Mischtechniken, Zeichnungen, Aquarellen und auch Ölgemälden eine umfassende Werkschau Jean-Pierre Vellys aus insgesamt 25 Schaffensjahren präsentiert (Bild rechts). Er war nicht nur ein eminenter Grafiker, sondern auch Zeichner, der in seinem altmeisterlich beherrschten Können, seiner Formauffassung, bildnerischen Virtuosität und Wahrhaftigkeit unmittelbar an die ganz großen der Vergangenheit, speziell der Renaissance und des Manierismus, anschließt.

KARAOKE Aus dem Wechselspiel eines gegebenen Fundus und der eigenen Originalität schöpft eine junge Generation von Bildermachern ihre Inspiration und besetzt ein neues Terrain in der künstlerischen Fotografie der Gegenwart Zu sehen im Fotomuseum Winterthur bis 7. Februar.

00-Brühl-Lynch1DAVID LYNCH. Dark Splendor „Ein Regisseur mit Kultstatus aus Los Angeles erstmals in einem deutschen Museum als bildender Künstler. Das darf man sich keinesfalls entgehen lassen!“, betont Dr. Achim Sommer, Museumsdirektor und Mit-Kurator der Ausstellung „David Lynch – Dark Splendor“. Die Werkschau im Max Ernst Museum Brühl des Landesverbandes Rheinland zeigt bis 21. März eine Auswahl von 150 Kunstwerken des amerikanischen Filmemachers David Lynch (Bild rechts).

JENNY HOLZER Mit vielen bedeutenden internationalen Preisen ausgezeichnet, hat die 1950 geborene amerikanische Künstlerin Jenny Holzer mit einer umfangreichen Einzelausstellung Einzug gehalten in die Fondation Beyeler (bis 24. Januar). Mit ihrer künstlerischen Gestaltungsweise, nämlich Texte mit Lichtskulpturen zu verbinden, hat sie schnell ein weltweites Renommee erlangt.

00-Basel1TINGUELY - RAUSCHENBERG Roland Wetzel, der neue Direktor des Museums Tinguely, zeigt die erste von ihm verantwortete Ausstellung und hat mit ihr einen glanzvollen Einstieg geschaffen. Zu sehen ist bis 17. Januar eine Doppelausstellung: „Robert Rauschenberg: Gluts“ und „Robert Rauschenberg - Jean Tinguely. Collaborations“. Der Amerikaner Rauschenberg steht in enger Beziehung zu Jean Tinguely, arbeiteten sie doch von März 1960 bis September 1962 häufig zusammen. (Bild rechts)

just what is it ... Das Museum für Neue Kunst feiert im ZKM mit der groß angelegten Jubiläumsschau „just what is it...“ sein 10-jähriges Bestehen (5. Dezember bis 11. April 2010).

00-Hamburg-JanssenHORST JANSSEN Anlässlich des 80. Geburtstages des großen Zeichners zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg bis 31. Januar mit über 130 Werken einen Querschnitt aus Janssens Schaffen (Bild rechts) und offenbart einmal mehr die erstaunliche Vielfalt des Künstlers, seinen Blick für Details und seinen ungehemmten Griff auf Freunde und Feinde, so sie nur seiner Kunst dienten und anregten.

JEAN-ANTOINE HOUDON Die Ausstellung „Jean-Antoine Houdon. Die sinnliche Skulptur“, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Liebieghaus Skulpturensammlung gezeigt wird, widmet sich bis 28. Februar dem bildhauerischen Werk von Jean-Antoine Houdon (1741–1828). Als einer der bekanntesten französischen Künstler des 18. Jahrhunderts, beispielgebender Bildhauer der Aufklärung und erfolgreichster Porträt-Bildhauer seiner Zeit, war Houdon in Frankreich, Deutschland, Russland, Italien und den USA tätig.

ANSELM REYLE Was Anselm Reyle in seinem Berliner Atelier anfertigt, hat längst Eingang in einflussreiche Sammlungen und herausragende Museen in aller Welt gefunden. Arbeiten des Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburger sind in der Kunsthalle Tübingen bis zum 10. Januar ausgestellt.

00-Leipzig-Mayer-Foreyt Hans_Im Museum60 / 40 / 20 - Kunst in Leipzig seit 1949 60 Jahre Leipziger Kunst, davon 40 Jahre Kunstentwicklung in der DDR und danach 20 Jahre im wiedervereinigten Deutschland zeigt das Museum der bildenden Künste Leipzig zusammen mit der Kunsthalle der Sparkasse bis 10. Januar. (Bild rechts)

Farbwelten. Spitzenwerke der Moderne Erstmalig geht die Sammlung internationaler Spitzenwerke der Moderne aus dem Kunstmuseum Krefeld auf Reisen. Gemälde und Skulpturen von 38 renommierten Künstlern besuchen bis 24. Januar das Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen. Angefangen mit Hauptwerken des Impressionismus reicht das Spektrum über den Expressionismus bis zur Abstrakten Kunst.

LÁSZLO MOHOLY-NAGY Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy wurde in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau bekannt. Seine zukunftsweisenden Theorien über die Kunst als Versuchsfeld für neue Ausdrucksformen und deren Anwendung auf alle Bereiche des modernen Lebens wirken bis in die Gegenwart hinein. Die Retrospektive in der Schirn in Frankfurt bis 7. Februar präsentiert etwa 170 Arbeiten aus allen Werkphasen.

00-BaselPAUL WIEDMER. Feuer und Eisen Der 1947 geborene Paul Wiedmer hat als Assistent von Bernhard Luginbühl und Jean Tinguely gearbeitet. Nach und nach schuf er ein eigenständiges Werk, das sich in wichtigen Teilen bis 24. Januar im Museum Tinguely in Basel ausbreitet. (Bild rechts)

Konstellationen V Im Städel Museum in Frankfurt wird bis 7. März eine Auswahl aus dem Sammlungsbereich nach 1945 pointiert gegenüber gestellt. Die annähernd 40 Werke umfassende Hängung wählt gezielt unterschiedliche Präsentationsformen, um den vielfältigen und facettenreichen Sammlungs-Bestand aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.

FERNANDO & HUMBERTO CAMPANA Mit der “Antikörper” betitelten Ausstellung stellt das Vitra Design Museum in Weil am Rhein bis 28. Februar Arbeiten der beiden bedeutenden und weltweit bekannten Design-Künstler aus Brasilien vor.

Hamburger Ansichten. Maler sehen die Stadt Hamburg war seit Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ziel für zahlreiche Künstler. Bereits 1889 gründete der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark die “Sammlung von Bildern aus Hamburg” und erteilte Künstlern Aufträge, Bilder mit Themen aus der Stadt zu malen. Die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle bis 14. Februar präsentiert sowohl romantisch künstlerische Reflexionen als auch realistisch dokumentarische Darstellungen.

00-Dadalenin (2)RAINER GANAHL - Dadalenin Der Konzeptkünstler Rainer Ganahl (Jg. 1961) zeigt im MAK in Wien bis 7. März die Ausstellung „Dadalenin“. Ganahl verknüpft als ideellen Überbau den kommunistischen Politiker und marxistischen Theoretiker Wladimir Iljitsch Lenin mit der kontroversiellen künstlerisch-literarischen Bewegung Dada, die sich 1916 in Zürich formierte. (Bild rechts)

WILHELM SASNAL Wilhelm Sasnals Malerei hat sich im ersten post-kommunistischen Jahrzehnt in Krakau/Polen entwickelt, als er zu einer Gruppe Gleichgesinnter gehörte, die sich unter dem Namen Ładnie (Hübsch) gegen die akademische Tradition auflehnte. Es ging diesen Malern um eine im weitesten Sinne realistische Kunst, die sich in bewusst einfacher Manier an populäre Bildsprachen und alltägliche Motive anlehnte. Die erste Werkschau des Künstlers außerhalb seines Heimatlandes Polen ist bis 10. Januar in K21 in Düsseldorf zu sehen.

00-Aschaffenburg-SpoerriDANIEL SPOERRI Die Kunsthalle Jesuitenkirche präsentiert vom 23. Januar bis 11. April einen der bedeutendsten internationalen Künstler und ehrt ihn damit europaweit  als erstes Ausstellungshaus im Jahr seines 80. Geburtstages mit einer eigens für den profanisierten Sakralbau konzipierten Ausstellung. Daniel Spoerris internationale Reputation geht vor allem auf seine erstmals in den 1960er Jahren entstanden so genannten „Fallenbilder“ zurück. Neben diesen längst zur Kunstgeschichte gewordenen Arbeiten sind unter anderem auch großformatige Plastiken, die so genannten „Prillwitzer Idole“, zu sehen.

Virtuelle Galerie - artgala Die Künstlergruppe artgala der Jean-Gebser-Akademie präsentiert ihre Werke in der Internetgalerie.
 

 THEMEN ZUR BILDENDEN KUNST

Surrealistische Gegenwelten “Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris - Prag” Mit über 300 Werken präsentiert das groß angelegte Ausstellungsprojekt im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen bis 14. Februar den Surrealismus als ganzheitliches Phänomen. Es zeigt die historische und geografische Entwicklung der Kunstströmung vom Beginn der 1920er bis in die späten 60er Jahre in Paris und Prag. Gleichzeitig begreift die Ausstellung den Surrealismus als Lebensgefühl und eine lebendige Form des freiheitlichen Denkens, die ihre Inspiration aus dem Unbewussten, Irrationalen, der Imagination und der Fantasie schöpft.

Menschenbilder. Sammlung Joseph Hierling In den letzten Jahren rückt das Schaffen der Künstler des expressiven Realismus immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Auch das Kallmann-Museum befasst sich zum wiederholten Male mit dieser Künstlergeneration, der auch Hans Jürgen Kallmann angehört, der Stifter des Museums. Das Kallmann-Museum zeigt bis 7. Januar ca. 90 Gemälde und Zeichnungen dieser Künstler. Die Werke stammen aus der Sammlung Joseph Hierling, der umfangreichsten Kunstsammlung expressiver Realisten weltweit und aus dem Kallmann-Museum.

Gesichtslos. Die Malerei des Diffusen Werke des Fin de siècle-Künstlers Eugène Carrière (1849-1906) kennt man aus dem New Yorker Metropolitan Museum oder dem Pariser Musée d'Orsay. Er begründete die Reihe moderner diffuser Darstellungen. Die Kunsthalle Darmstadt präsentiert bis 17. Januar eine Auswahl der berühmtesten Werke des Spätimpressionisten aus einer hochkarätigen Privatsammlung sowie aus dem Bestand der Kunsthalle Bremen. Vier Zeitgenossen antworten auf diesen Pionier der Jahrhundertwende. Sie verwenden inhaltlich und malerisch völlig unterschiedliche Methoden von Diffusion.

BERLIN 89/09 Mit der Ausstellung „Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie“ zieht die Berlinische Galerie (bis 31. Januar) zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer eine vorläufige Bilanz des Wandels, der durch dieses historische Ereignis in der deutschen Hauptstadt ausgelöst wurde. Die Ausstellung umfasst zahlreiche Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den teils dramatischen, teils nur unmerklichen Veränderungen in der architektonischen und urbanen Struktur der Hauptstadt befasst haben.
 

 KÜNSTLERPORTRAITS

00-Ahrens - AusblickPeter Ahrens (Titelbild) Betrachten wir seine Arbeiten intensiv, erkennen wir, dass es Peter Ahrens in seinen Bildern um mehr geht als nur die Form zu wiederholen. Der besondere Reiz seiner Bilder besteht in der Dynamik zwischen den Farben und der grafisch gesetzten Form, darin, wie er diese beiden Gestaltungselemente zu einer eigenständigen Komposition zusammenfügt. Bei einer eindeutigen Dominanz der Farben wird der Bildgegenstand meist stark vereinfacht, auf das Wesentliche reduziert. Fragmentarische Formen durchdringen einander, sind nicht immer eindeutig zuzuordnen. Peter Ahrens hat basierend auf einer Introspektion die von ihm gesehene Realität um seine sichtbare Surrealität erweitert, um Sinninhalte vertieft, so bildhafte Kommunikation geschaffen, die Betrachtende emotional erweitern und um persönliche Gedanken bereichern können.

 

00-Athanassiou-UnterwasserspieleAthina Athanassiou „Ich bin ein bunter Mensch“, sagt Athina Athanassiou über sich und bunt sind auch ihre Werke. Die 1939 in Griechenland geborene Künstlerin lebt seit 1961 in Deutschland. Ihre ersten Bilder entstanden in England, wo sie an der Lancaster University & University of Central Lancashire Anfang der neunziger Jahre ein Kunststudium absolvierte und sich damit einen Lebenstraum erfüllte. Farben faszinieren Athina Athanassiou schon seit ihrer Kindheit und sie lassen sie nicht los. So schrieb sie einen Artikel unter der Überschrift: Am Anfang war die Farbe. Dort stellte sie die Wertigkeit der Farbe für ihre Arbeitsweise, für ihre Bilder und wohl für sich selbst dar. Farben – meist unvermischt – sich aber doch überlagernd, mit edelmetalligem Puder oder Sand versetzt – wie etwa bei den Felsen aus Gold – scheinen ein prägendes Element ihrer expressiven Arbeit zu sein.

00-Hirzalla-Petra 3Khairy Hirzalla Der jordanische Künstler Khairy Hirzalla lebt und arbeitet in seinem Atelier in Amman/Jordanien. Ursprünglich stammt er von der Westbank, wo er 1952 geboren wurde. Seine Kunst kann als eine Kunst des Erhellens bezeichnet werden. Khairy Hirzalla ist ein Künstler unserer Zeit, dessen herausragende Werke einen weiten Bogen schlagen von Kalligrafie, abstrakter Malerei und digitaler Kunst bis zu Skulpturen und Denkmälern.

 

00-Suche nach der Chiffre des GewesenenEllen Blank-Hasselwander Ellen Blank-Hasselwander über ihre Intension zur bildnerischen Arbeit: In der Tradition des Surrealismus stehend, beschäftige ich mich mit der Übertragung von Traumprozessen in eine Bildsprache, die eine mögliche psychische Verarbeitung von Wirklichkeit formuliert. Zunächst setze ich mit Grafit Konturen auf das Blatt, unwillkürlich und lediglich einem Gespür für Gewichtungen folgend. Oft entstehen organische und mal kristalline Strukturen, selten figürliche oder architektonische Elemente. In meinen Bildern zerfließen die Spuren des Realen, des Vertrauten in irreale Formen und nicht mehr erkennbare Gefüge, deren Plastizität ich durch die Farbe nun allerdings durchaus bewusst unterstütze.

 

 

00-Häusser, Relative Orientierungen, 1972 Werkgruppe Spuren und ZeichenRobert Häusser Robert Häusser gilt als Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Seine Bilder wurden schon in den 1950er und 60er Jahren in Galerien und Museen ausgestellt, zu einer Zeit, als die Fotografie in Deutschland noch nicht den künstlerisch autonomen Stellenwert besaß wie heute. Sie befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen. Seine schwarz-weißen Fotografien sind von strenger, oft symmetrischer Tektonik. Fast grafisch heben sich die Hell-Dunkel-Flächen voneinander ab und verdichten sich zu einem suggestiv-symbolischen Ausdruck.

KLEINANZEIGEN
Kunstmarkt, Finden & Bieten, Fortbildung und mehr ab 1.1.2010